Ouvertüre (Suite) Nr. 2 h-Moll

Ouvertüre (Suite) Nr. 2 h-Moll

Vom frühen 17. Jahrhundert bis zu der Zeit, als diese Werkform das Interesse von Johann Sebastian Bach geweckt hat, hatten verschiedene bedeutende deutsche Komponisten, darunter Rosenmüller, Fischer, Fasch und Telemann, zur Entwicklung der Orchestersuite oder ´Ouvertüre beigetragen, wobei die letztgenannte Bezeichnung eindeutig auf ihre französische Theaterherkunft verweist. Von Bach selbst sind uns nur vier solcher Suiten überliefert, was dem Eifer von C.F. Penzel zu verdanken ist, der ab 1751 Thomaner war und Kopien von den Bach-Manuskripten anfertigte, die er an der Thomasschule vorgefunden hatte. Daher können weder Datum noch Kompositionsreihenfolge der Suiten mit Gewissheit bestimmt werden. Was die vorliegende ´suite h-Moll betrifft, deuten jüngste Kritiken an, dass Bachs idiomatischer Flötensatz in dieser populären Suite schon 1737 oder später selbst in Paris als absolut modern angesehen worden wäre. Desweiteren wurde angedeutet, dass die Suite eigens für Pierre-Gabriel Buffardin, der ersten Flöte an der Dresdner Hofkapelle, geschrieben worden sein könnte.
BWV 1067 für Flöte, Streicher und Basso continuo Edition Eulenburg Johann Sebastian Bach Studienpartitur Querflöte, Streicher und Basso Continuo 9783795768423
Edition Eulenburg
Aktuelles Angebot → Ouvertüre (suite) Nr. 2 H-moll

eMedia (direkt vom Hersteller):
eMedia Musicsoftware